Vier SEO-Tipps, die auch ein Anfänger umsetzen kann

Dies ist Teil 5 der Reihe „SEO für Anfänger“, die aus 5 Teilen besteht:

Teil 5: Vier SEO-Tipps, die auch ein Anfänger umsetzen kann

Vorne weg, SEO sollte man einem Profi überlassen.

SEO ist sehr komplex. Die bekannteste Suchmaschine, Google, bewertet mehr als 200 Faktoren, auch als Signale bezeichnet, die mehr oder weniger Einfluss auf das Ranking, also die Platzierung in den Suchergebnis-Listen, haben.

Diese Faktoren sollte man kennen und wissen was man am Webauftritt anpassen muss damit die Seite davon profitiert.

Als Beispiel: Wichtige Signale sind die Ladezeit einer Seite, die Anzahl und Qualität der eingehenden Links von anderen Seiten, die fehlerfreie Programmierung der Website und die Verweildauer der Besucher auf den einzelnen Unterseiten des Webauftritts.

Damit auch Laien einen kleinen Einblick in SEO bekommen, habe ich hier ein paar Punkte zusammengefasst, die man beim eigenen Webauftritt auch ohne Profi-Wissen umsetzen kann. Diese Zusammenfassung gibt vielleicht auch einen kleinen Einblick in die Komplexität von SEO und den Tätigkeiten eines SEO-Experten.

Natürlich ist es nicht damit getan dass man auf ein paar seiner Unterseiten die unten aufgeführten Tipps umsetzt und dann erwartet dass alle Seiten bei Google auf Platz eins kommen. SEO ist definitiv mehr als etwas Maniküre an schlechten Inhalten.

In der folgenden Erklärung verwende ich einige Begriffe wie CMS, URL, Seite,….
Die Bedeutung dieser Begriffe erkläre ich am Ende

Tipp 1: Regelmässig neue Inhalte

Eine Website lebt von neuen Inhalten.

Warum sollte ein Besucher eine Website besuchen, wenn er jedesmal, über Monate oder gar Jahre hinweg, immer das gleiche zu sehen bekommt?

Nur wenn es regelmäßig Neuigkeiten zu entdecken gibt, kommen Besucher immer wieder.

Deswegen bewertet Google Webauftritte gut, wenn es dort regelmäßig Neuigkeiten gibt. Aber auch Änderungen und Ergänzungen an bestehenden Inhalten werden positiv bewertet. Dies kann man zum Beispiel mit einem Blog lösen, der in die Website integriert wird. Dabei muss man nicht wie bei Nachrichtenportalen, zig Meldungen am Tag posten, ein Beitrag in der Woche ist schon ein guter Anfangswert.

Ein Webauftritt der sich über Monate oder Jahre nicht verändert, hinterlässt einen verwaisten Eindruck bei den Besuchern und bei Google und wird eher nicht auf die vorderen Suchergebnis-Plätze kommen.

Regelmässig neue Inhalte erfreuen die Besucher und erfreuen Google.

Tipp 2: Keywords in die Seiten einbauen

Keywords sind tot, es leben die Keywords.

Früher bewertete Google die Inhalt von Webseiten vorrangig nach den dort verwendeten Worten. Dabei bildeten sich, je nach Thema, gewisse Worte zu den Keywords, also die Worte, die besonders häufig auf dieser Seite vorkamen. Manche nutzten dies aus und stopften die Keywords übertrieben oft auf die Seiten um dadurch eine hohe Keyword-Dichte und spmit eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen zu erzwingen. Solche Inhalte halfen natürlich den Besuchern nicht half, im Gegenteil.

Deswegen schenkt Google der reinen Keyword-Häufigkeit keine Bedeutung mehr, sondern bewertet die Inhalte nach deutlich aufwendigeren und weniger manipulierbaren Maßstäben.

Umso wichtiger ist es heutzutage für Google und den Besucher, dass es auf einer Webseite um ein bestimmtes Thema in einer gewissen thematischen Qualität geht.

Wer das Thema der jeweiligen Unterseite ausführlich und professionell behandelt, bringt dort automatisch die richtigen Keywords in der richtigen Menge unter. Wer dann noch an den Leser denkt, dessen Sprache verwendet (kein Fachchinesisch wenn es sich an Laien richtet und umgekehrt), dabei dessen Informationsbedürfnis befriedigt, der macht schon viel richtig.

Tipp 3: Title, Meta Description ausfüllen

Wenn Google zu einer Suchanfrage die Ergebnisse in der Ergebnis-Liste anzeigt, werden dort neben der URL auch der Titel der Seite und eine Beschreibung angezeigt.

Findet Google auf der jeweiligen Seite keinen passenden Titel und/oder keine (geeignete) Beschreibung, erstellt Google diese selbständig aus den Inhalten der entsprechenden Seite. Diese von Google erstellten Titel (Meta Title) und Beschreibungen (Meta Descriptions) sind nicht immer perfekt, manche sind sogar ausgesprochen schlecht. Selbst erstellte Titel und Beschreibungen sind, vorallem wenn sie gut formuliert sind, definitiv zu empfehlen.

Titel (engl. Title) einer Seite und die dazugehörige Beschreibung (engl. Meta Description) werden von einem Content Management System (CMS) möglicherweise automatisch erstellt. Diese sind aber nicht in allen Fällen ideal und sollten manuell nachgebessert werden. Je nach CMS bzw. Einstellungen wird die Meta Description auch nicht automatisch ausgefüllt.

Was ist ein guter Title, bzw. Meta-Description?

Gute Title und Meta-Description informieren die Besucher schon in den Suchergebnis-Listen und animieren dort zum anklicken.

Weitere Informationen zur Anzeige der Suchergebnisse in der Suchergebnis-Liste

Tipp 4: Überschriften sorgen für Struktur

Alle Seiten des Webauftritts, also Inhaltes-Seiten und Blog-Einträge sollten mit Hilfe von Überschriften strukturiert werden.

Der Leser scannt den Text, Zwischenüberschriften dienen als optische Sprungpunkte und bremsen ihn beim scannen des Inhaltes. Die Wahrscheinlichkeit, dass er etwas interessantes findet, und dort genauer nachschaut bzw. liest, erhöht sich.

Auch die Suchmaschine nutzt die Überschriften um sich ein Bild von den Inhalten zu machen. Je besser die Inhalte durch Überschriften strukturiert werden, umso besser kann Google und der Besucher den Inhalt verarbeiten.

Umsetzung:

Dafür gibt es die Möglichkeit Überschriften verschiedener Kategorien zu deklarieren. Eine h1-Überschrift hat die höchste Kategorie, h2 ist etwas niedriger, h3, h4 und h5 entsprechend jeweils noch niedriger und eine h6-Überschrift ist die niedrigste Kategorie. Meistens werden Überschriften der Kategorien 1 bis 3 verwendet, die Kategorien 4 bis 6 kommen eher selten zum Einsatz.

Eine gute Struktur, u.a. durch Überschriften, erfreuen und helfen den Besuchern und Google


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